Dispokinesis (»verfügen über Bewegung«) ist eine Haltungs-, Bewegungs- und Ausdruckslehre, die von dem holländischen Pianisten, Physiotherapeuten und Bewegungswissenschaftler G. O. van de Klashorst auf den Grundlagen von funktioneller Anatomie, Neurophysiologie und Psychologie unter Berücksichtigung der neuesten Erkenntnisse über sensomotorische Lern- und Entwicklungsprozesse begründet wurde. Sie richtet sich speziell an Musiker mit Haltungs-, Bewegungs- und Ausdrucksindispositionen.
Indispositionen (= Hemmungen der ursprünglichen, natürlichen Ausdrucksweise) können sich u.a. äußern in:
Viele Musiker leiden im Laufe ihres Berufslebens unter einer oder mehrerer dieser Indispositionen, und machen häufig die Erfahrung, dass weder die traditionelle Instrumental- bzw. Gesangspädagogik noch eine medizinisch-psychologische Behandlung dauerhafte Besserung bringen. Die oft empfohlene Kräftigung der Muskulatur kann bereits bestehende Beschwerden sogar verstärken. Denn: Musiker sind keine Sportler, sondern Feinmotoriker! Allgemeine Körperarbeit wie etwa Alexandertechnik oder Feldenkrais schulen zwar das Körperbewusstsein, bieten aber selten Antworten auf individuelle instrumental- oder gesangsspezifische Fragestellungen.
Hier kann Dispokinesis helfen. Sie schließt die Lücke zwischen Medizin und Pädagogik und hat schon vielen Musikern weltweit ermöglicht, ihren Beruf erfolgreich und mit Freude auszuüben. Darüber hinaus kann sie wirkungsvoll in Pädagogik und Prävention eingesetzt werden.
URL: http://www.dispokinesis-frankfurt.de/ - Letzte Änderung: 21.01.2008
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