Oboespielen schädigt die Gehirnzellen
Stimmt's ?
Stimmt es, dass Oboespielen die Gehirnzellen schädigt, oder ist das nur ein bösartiges Musikergerücht? Silke Coburger, Dortmund
Oboisten müssen sich oft das Vorurteil anhören, das Spielen dieses schönen Instrumentes mache "verrückt" oder "blöd". Das ist aber ein Vorurteil.
Über ernsthaftere Schäden gibt es keine gesicherten Erkenntnisse. Eckart Altenmüller, Professor für Musiker-Medizin an der Musikhochschule Hannover, schließt nicht aus, dass der ständige Druck über längere Zeit zu minimalen Gefäßschädigungen führen könnte, "die für die Kognition nicht gerade förderlich sind".
Schließlich sei noch erwähnt, dass noch niemand eine Studie über den Intelligenzquotienten von Oboisten im Vergleich mit anderen Musikern durchgeführt hat. Hansjörg Schellenberger jedenfalls meint: "Wer Oboe lernt, der ist von Haus aus schon verrückt."












